- Unternehmensgründung – 2004 (Stammkapital: 235.000€ - Eigenkapital 2010: 500.000€)
- Patentanmeldung für ein "Dynamisches Container Umschlag System" (DCUS) 2003
- Patentanmeldung für eine "Be-und Entladevorrichtung" im Februar 2005
- Abschluss der Basic-Engineering-Phase 2006
- fachliche Spezialisierung auf die Berechnung von Elementen nach der Methode finiter Elemente, die Konzeption von Hydraulikblöcken und Hydraulikzylindern, die Programmierung von SPS-Steuerungen und CAN-OPEN auf CoDeSys, sowie die Durchführung von Design-Studien
- Auslagerung der Firmenkapazitäten ins Technologiezentrum St. Florian/Linz 2007
- Versuchsaufbau in Realgröße fertiggestellt 2007
- Europaweite Registrierung der Marke BOXmover.eu - 2007
- Fertigstellung des Prototyps - 2009
- Serienreife des BM16/BM20/BM40 - 2011
Die Bereitstellung von innovativen Ideen und zukunftsorientierten Entwicklungen im Bereich der Transportlogistik, die optimal auf den Kunden abgestimmt sind, stellt die zentrale Dienstleistung des Unternehmens dar. Herr Dipl.-Ing. Rudolf Hubauer, geschäftsführender Alleingesellschafter der BOXmover GmbH, erwarb sein umfangreiches Wissen im Bereich der Umschlag- und Lagertechnologie an der HTL für Maschinenbau in Linz und an der Technischen Universität Wien im Zuge des Studiums "Wirtschaftsingenieurwesen/Baumanagement". An der TU – Wien schloss Herr DI Hubauer mit dem Master of Science im Bereich "Engineering Economics and Construction Management" ab. Bereits während des Studiums entwickelte er im Rahmen von Projektarbeiten in Kooperation mit der MCE VOEST (jetzt MCE AG) Linz ein innovatives, patentiertes "Dynamisches Container Umschlag System" (DCUS), das den speziellen Anforderungen des Kombinierten Ladeverkehrs (KLV) gerecht wird und dem 2002 schließlich ein Patent erteilt wurde.
"Forschung im Logistikbereich bringt neben praxisorientierten Produkten auch Kostenersparnis, effektiveres Zeitmanagement und eine Entbündelung der Verkehre."
Die Idee für das Containerumschlagkonzept entstand im Jahr 2003. Mit jungen 27 Jahren wagte DI Rudolf Hubauer mit einem Management buy out den Schritt in die Selbstständigkeit. Das Unternehmen HUBAUER heavy weight logistics GmbH – jetzt BOXmover GmbH wurde im August 2004 gegründet. Der Unternehmensgründung ging die Erstellung eines ausgereiften Business-Plans voraus, der unter anderem die Eigenkapitalsicherung für eine fünf bis sechs-jährige Entwicklungsphase vorsah. Den Grundstein für eine solide Firmenentstehung legte der Förderungsvertrag "Logistik Austria Plus" des Bundesministerium f. Verkehr, Innovation und Technologie (BM VIT) mit Schwerpunkt "Logistik Infrastruktur" und "supplychainmanagement" und ermöglichte somit eine stetige Weiterentwicklung und Optimierung der BOXmover.eu-Containerumschlagtechnologie. Zahlreiche Arbeitsschritte, die von der Durchführung einer Machbarkeitsstudie, über eine Marktanalyse bis zu einer technischen Potentialanalyse reichten, prägten die ersten Arbeitsjahre und die Basic-Engineering-Phase konnte nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Dieser enorme Fortschritt war der Anlass für eine Auslagerung der Kapazitäten vom Firmenstandort Linz ins Technologiezentrum St. Florian/Oberösterreich. Konsequente Weiterentwicklung, das Überdenken gängiger Lösungsansätze, sowie die Reduktion auf die wesentlichen technologischen und physikalischen Eigenschaften von Kränen, ermöglichten eine Patentanmeldung für das Konzept einer "Be- und Entladevorrichtung" im Februar 2005. Im Jahr 2007 wurde der erste Versuchsaufbau in Realgröße angefertigt, wodurch ideale Rahmenbedingungen für die Optimierung und Weiterentwicklung des Systems gegeben waren. Es erfolgte eine europaweite Registrierung der Marke BOXmover.eu und erste Marketingmaßnahmen wurden in die Wege geleitet. Mehrere tausend Entwicklungsstunden, zahlreiche Testkonstruktionen und Verbesserungen später war im Jahr 2009 der Prototyp des BOXmover.eu fertiggestellt. Seit 2011 sind alle drei Systemvarianten (BM16/BM20/BM40) der BOXmover.eu - Containerumschlagtechnologie für den Einsatz im Straßenverkehr zugelassen und stehen dem Markt als lieferfähiges Produkt zur Verfügung. Die Entwicklung zum zugelassenen Kleinserienprodukt hat in Summe 4,5 Mio. Euro gekostet.
