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Zusammenarbeit mit SCHEUWIMMER Fahrzeugbau GmbH

03.12.2013



Neue Perspektiven und Synergien durch Kooperation mit österreichischem Traditionsbetrieb

Für den Markteintritt 2014 setzt die BOXmover GmbH nun auf einen erfahrenen Partner, die Scheuwimmer Fahrzeugbau GmbH. Das auf Sonderlösungen im Fahrzeugbau und individuelle Transportlösungen spezialisierte Unternehmen hat sich Ende 2013 mit 25 Prozent an der BOXmover GmbH beteiligt, um gemeinsam die Positionierung der Seitenlader-Innovation von BOXmover im deutschsprachigen Raum voranzutreiben.

Die BOXmover-Containerumschlagtechnologie ist eine Innovation des Diplom-Ingenieurs Rudolf Hubauer. Sie ermöglicht es, alle genormten Container-Ladeeinheiten seitlich von einem Chassis herunterzuheben oder aufzuladen bzw. auf einen anderen LKW oder einen Eisenbahnwaggon umzuschlagen. Durch seine besonders leichte Konstruktion hat die Boxmover-Seitenladertechnologie wesentliche Vorteile gegenüber den bestehenden Systemen am Markt. Die Beteiligung der Scheuwimmer Fahrzeugbau GmbH ermöglicht nun Synergien in den Bereichen Entwicklung, Einkauf, Anfertigung, Verkauf und Ersatzteile.

Das in der 3. Generation familiengeführte Unternehmen Scheuwimmer Fahrzeugbau GmbH ist ein Spezialist für Kleinstserien und Spezialanfertigungen. Es bietet unter dem Motto „Die Welt ist immer in Bewegung“ kundenorientierte Sonderlösungen in allen Bereichen des Transports, von Aufbauten aller Art über Wechselsysteme bis hin zu LKW-Anhängern. Dabei wird ausschließlich auf österreichische Qualitätsprodukte zurückgegriffen. Die komplette Wertschöpfung geschieht im eigenen Haus – von der Blechbearbeitung bis zur Montage. Eine Stärke der Scheuwimmer Fahrzeugbau GmbH ist seine hohe Standardisierung, die nun auch der BOXmover GmbH zugute kommen soll. Dadurch werden Kosten gespart und Durchlaufzeiten reduziert.

„Wir wollen individuelle Stärken gemeinsam nutzen“, so der technische Leiter Franz Scheuwimmer. „Da unsere Stärke in der Standardisierung für Speziallösungen besteht, ist es ein Leichtes, auch die BOXmover-Technologie in unseren Fertigungsablauf zu integrieren.“

DI Rudolf Hubauer, Geschäftsführer der Boxmover GmbH sieht eine große Chance in der künftigen Zusammenarbeit: „ Nicht nur die Standardisierung in der Produktion, sondern auch die gemeinsame After-Sale-Betreuung birgt viele Vorteile. Die Scheuwimmer Fahrzeugbau GmbH verfügt aber nicht nur über das notwendige Produktions- und Vertriebsknowhow, sondern steht mit seinem Namen auch für ein hohes Qualitätsniveau in der Produktion.“

Dieses ist wichtig, um das Vertrauen potentieller Kunden zu gewinnen. DI Rudolf Hubauer ist sich sicher, dass der Markteintritt seiner BOXmover-Seitenladertechnologie mit dem neuen Partner nun kurz bevorsteht: „Innovative Ideen brauchen manchmal ein bisschen länger, bis sich die Kunden überzeugen lassen, dafür kann der Erfolg dann umso größer sein.“

Die BOXmover GmbH ist ein mittelständisches Kleinunternehmen, das sich seit 2004 mit der Entwicklung innovativer Containerumschlagsysteme beschäftigt. Der ultraleichte BOXmover-Seitenlader wurde 2011 erstmals getestet und 2012 optimiert. Nach einer Restrukturierung 2013 möchte das Unternehmen 2014 voll durchstarten.

Denn die BOXmover-Technologie bietet viele Vorteile gegenüber den etablierten Systemen: Durch seine geringe Eigenlast ist die BOXmover-Technologie in der Lage, ohne verkehrstechnische Einschränkungen bis zu 28 Tonnen Nutzlast zu transportieren. Ausgerichtet ist sie sogar für ein Umschlagsgewicht von über 35 Tonnen.

Im Container- bzw. Werks-Kurzsstreckenverkehr ist der Preiskampf besonders hoch, da die Stehzeiten der LKWs beim Be- bzw. Entladen überproportional teurer sind, als im LKW-Fernverkehr. Mit der BOXmover-Seitenladertechnologie kann jede Ladeeinheit ebenerdig abgestellt werden und so erreicht der Transporteur eine Entflechtung der Abhängigkeiten. Im Idealfall kann er gegenüber den zwei Stunden Stehzeit beim klassischen Rampenbetrieb mit dem BOXmover in der selben Zeit zwei Aufträge abwickeln – bei fast gleichen Gesamtkosten. Somit kann mit der BOXmover-Seitenladertechnologie verglichen mit dem klassischen Containerchassis ein fast doppelt so hoher Umsatz je Fahrzeug generiert werden.

„Es ist eine reine Rechenaufgabe für die Logistikbranche, in welchen Bereichen die Seitenlader-Technologie wirtschaftlich einsetzbar ist“, so DI Rudolf Hubauer. „Der enorme Kosten- und Qualitätsdruck der Transportbranche wird mittelfristig ein Optimierungspotential zugunsten einer universellen Container/Wechselbehälter Verlade- und Transportvorrichtung bringen, “ ist sich DI Rudolf Hubauer sicher.

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