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20ft - Container Beistellung bei Kunden - Erlebnisbericht

19.07.2011

Die neue Dimension des Containertracking mit BOXmover.eu - Containerumschlagsystem Der erste 20ft – Container für einen Kunden wurde vom Terminal Enns (CTE – Container Terminal Enns) abgeholt. Drinnen befand sich eine Lieferung mit Dekorationsmaterial für das kommende Weihnachtsgeschäft aus China, bestehend aus unzähligen kleinen Kartons mit unterschiedlichem Gewicht. ZITAT Firma LANG: "Bisher mussten wir uns immer nach den Terminen der Speditionen richten. Da nicht immer pünktlich angeliefert wird, kam es des Öfteren zu Stehzeiten. Diese sind durch die flexiblere Entladezeit weggefallen und wir können mit der Entladung zu einem Zeitpunkt beginnen, der für das Familienunternehmen am besten ist. Die Personalplanung vereinfacht sich enorm“, sagt Reinhold Lang nachdem der Container zur Gänze entladen war. Bei der Firma Lang angekommen, erwarteten mich bereits fünf Helfer um den Container so rasch wie möglich auszuladen. Ich reversierte den LKW, sodass die Containertür direkt vor dem großen Eingangstor der Firma Lang platziert werden konnte. Schnell die beiden Teleskopzylinder ausgefahren und den Container mit den Containerhaken am Lastgehänge befestigt und in null komma nix war der Container in der Luft und schwebte horizontal in Richtung der markierten Aufstandsfläche. Nun musste ich den Container nur noch absenken und die Zylinder wieder einfahren. Der gesamte Umschlag dauerte 7 Minuten und schon konnte das Zollsiegel mittels Zange geöffnet werden. Nun begann die Akkordarbeit: Unzählige Kisten mit Dekorationsmaterial aus China mussten ausgeladen und sortiert werden. Jeder Karton hatte eine Nummer, welche jeweils nach Produktarten zusammengefasst werden musste. Da die Firma Lang noch keine Erfahrungen mit der BOXmover.eu – Technologie hatte, räumten die Mitarbeiter den Container so wie immer aus. Zwei Personen betraten den Container und bereiteten die Kartons an der Containerkante vor, drei weitere Mitarbeiter nahmen diese entgegen und schlichteten sie nach Nummern vor dem Container auf. Durch das ebenerdige Entladen des Containers wurde nach kurzer Zeit der Ablauf optimiert und die fünf Leute bildeten eine Menschenkette und reichten die Kartons weiter. So war in weniger als 25 Minuten der Container von nur fünf Mitarbeitern entleert worden. Normalerweise dauert dieser Vorgang zwischen 50 und 60 Minuten bei gleicher Personalstärke. Durch die Ermöglichung eines ebenerdigen Begehens des Containers konnte die Geschwindigkeit des Entladevorganges deutlich gesteigert werden. Ein weiterer spontaner Verbesserungsvorschlag kam vom Junior-Chef, welcher meinte, dass zukünftig nicht mehr so viel Personal auf einmal benötigt werden würde, sondern die Arbeit auch von lediglich einem einzigen Mitarbeiter verrichtet werden könnte. So wäre die Arbeit über eine längeren Zeitraum verteilt und müsste nicht – kurzfristig teuer – beigestellt werden. Schließlich haben sämtliche Arbeiter der Firma Lang auch Jobs innerhalb des Büros zu erledigen und sind nicht nur für das Ausräumen des Containers verantwortlich. Eine halbe Stunde nachdem der Container abgestellt wurde, begann ich, ihn mittels Umschlag wieder aufzuladen. Nach nur 7 Minuten war der der Container auf dem LKW befestigt und ich somit abfahrbereit. ZITAT Firma Lang: „Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich Seefracht – Transporte ausgerechnet durch den Nachlauf in die Länge ziehen können.“ Normalerweise wäre es vorgesehen gewesen, den Container ca. eine Woche am Gelände stehen zu lassen, da kommende Woche die nächste Ladeeinheit – diesmal einen 40ft Container, ebenso aus China – kommt, doch durch den ganzen Vorführpräsentationstermin, die Erläuterungen am System um die vielen Erklärungen verging die Zeit wie im Flug und so konnte ich den Container gleich wieder mitnehmen. Das Businessplan – Konzept für die BOXmover.eu – Technologie sieht vor, dass man den Container beim Kunden beistellt und jeweils den Container, welchen man beim letzten Mal dort abgestellt hat, wieder mitnimmt. Wenn eine Firma im Durchschnitt alle ein bis zwei Wochen eine Ladeeinheit bekommt, würde dies perfekt funktionieren. Je öfter eine Lieferung erfolgt, desto besser, und für den Terminal bzw. die Reederei wäre dies ebenso von Vorteil, da nur so viele neue Container in den Terminal kommen, wie ihn auch wieder verlassen. Somit kann, ohne großen Aufwand, die Umschlag- bzw. Zwischenlagerkapazität durch Auslagerung beim Kunden erhöht werden. Ein Prinzip, welches die Autoindustrie bei ihren Lagern seit Jahren praktiziert und das auch im Containerterminal praktiziert werden könnte. ZITAT Firma LANG: „Diese Technologie wäre eine Chance für viele Speditionen, die, wenn es um die pünktliche Container – Zustellung geht, immer wieder über Mangel an Chassis klagen“ Wirtschaftlich ist vorgesehen, dass der Vor- und Nachlauf mit der BOXmover.eu – Technologie um 1 EUR/km angeboten wird. Mindestverrechnung wären 30 km. Für das Handling des Containers werden jeweils 35 EUR verrechnet. Um kurz nach 15 Uhr wurde der Container zum Terminal zurückgebracht und für die Reederei MAERSK LINE auf Lager gelegt. So ging der erste kommerzielle Umschlag mit der BOXmover.eu – Technologie problemlos über die Bühne. Die Firma LANG Kunstgewerbe GmbH war sofort von den Vorzügen dieses Systems begeistert und wird – laut eigener Aussage – nicht mehr auf das System verzichten wollen. 

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