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OÖN - Samstag - Ausgabe // DI Rudolf Hubauer im Karriereteil

02.06.2012



Mit Ausdauer und Herzblut zur eigenen Erfindung und zur eigenen Firma

LINZ/ST. Florian. „Man ist extrem fokussiert über Jahre. Ich hab mich von frühmorgens bis gegen Mitternacht mit meiner Technologie beschäftigt.“ Rudolf Hubauer ist ein oberösterreichischer Jungunternehmer, der seit 2004 an seiner Erfindung arbeitet. In den nächsten Wochen präsentiert er erstmals auf Fachmessen seinen „Boxmover“.

Dabei handelt es sich um einen ultraleichten, integrierten Kran, der Container von Lkw seitlich herunterhebt. „Die Nutzlast des Lkw wird nicht beeinträchtigt, weil meine Hebevorrichtungen viel leichter sind als bisher gebräuchliche“, erklärt Hubauer.

Der HTL-Absolvent für Maschinenbau war immer schon ein Tüftler. Während seines Studiums hat er ein Hochregallager-System entwickelt, das patentiert wurde. Das Patent konnte der begeisterte Segler an MCE verkaufen. Daraus stammt ein Teil des Budgets für die Firmengründung. Denn bis jetzt sind 4,5 Millionen Euro in die Entwicklung des Boxmovers geflossen. Der Rest sind Gründer- und Technologieförderungen sowie Kapital aus der Familie.

Der 34-Jährige ist extrem strukturiert an seine Firmengründung herangegangen. „Ich habe mich mit jedem Detail beschäftigt.“ Erst hat er den Bedarf analysiert. Seit 2006 hat er entwickelt. Drei Jahre später war der Prototyp fertig. „Seit dem Vorjahr ist die Erfindung serienreif und hat inzwischen alle nötigen Zulassungen“, sagt Hubauer zum Entstehungsprozess.

Angst vor dem Scheitern kennt der Techniker nicht. Die ersten Rückmeldungen von potenziellen Kunden stimmten ihn zuversichtlich, heuer fünf bis sieben, nächstes Jahr 30 bis 50 Kräne zu verkaufen. Auch den Markteintritt geht Hubauer schrittweise an. Gebaut wird bei Partnern. „Dort habe ich überall mitgearbeitet“, erzählt der Vollbluttechniker. Später kann sich der Linzer den Verkauf seiner Firma vorstellen. „Wenn die Prioritäten so eindeutig sind, hat das seine Kehrseiten“, ergänzt der Jungunternehmer. Private Beziehungen bleiben auf der Strecke. Abende werden für das Knüpfen beruflicher Netzwerke genutzt. (sib)

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